Hallescher Kunstpreis 2018

Christiane Budig

23. November 2018 – 13. Januar 2019

Der jährlich vom Kunstverein Halle e.V. verliehene Hallesche Kunstpreis geht dieses Jahr an die im Künstlerhaus 188 verortete Glaskünstlerin Christiane Budig. Für ihre »fantasievollen Glasobjekte und gegenständlichen sowie figürlichen Glaswerke in handwerklicher Perfektion« und dem »in diesem Material ungewöhnlichen erzählerischen Duktus« ihrer Objekte wird sie am 22. November 2018 im Literaturhaus Halle ausgezeichnet.

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag bis Sonntag jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr

ORT
Literaturhaus Halle (Saale) im Kunstforum der Saalesparkasse, Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale)

„Der vom Halleschen Kunstverein ausgelobte und von der Stadt Halle unterstützte Preis wird gemäß Votum des dafür zuständigen ehrenamtlich tätigen Kuratoriums der in Halle tätigen Glasgestalterin Christiane Budig verliehen

Mit der Vergabe dieses Ehrenpreises wird die Künstlerin Christiane Budig für ihre fantasievollen Glasobjekte und gegenständlichen sowie figürlichen Glaswerke in handwerklicher Perfektion geehrt. Dabei schafft sie mit den verschiedenartigen Verarbeitungstechniken – mitunter auch unter Einbeziehung anderweitiger Materialien wie Metall, Textil, Holz, Federn usw. – ganz eigenständige ungewöhnliche Arbeiten von besonderer künstlerischer Ausdruckskraft. Ihnen ist oft ein in diesem Material ungewöhnlicher erzählerischer Duktus eigen. – Christiane Budigs bereits recht umfängliches Werk wurde bereits in einer ganzen Reihe von Personalausstellungen und mit zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen u.a. im Kunstmuseum Moritzburg Halle  und weit darüber hinaus gewürdigt, so in New York, Strassbourg, Prag, Montpellier, aber genauso in Leipzig, München und Karlsruhe.
Christiane Budig wurde 1969 in Luckenwalde geboren und hat an der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein ihr Studium der freien Künste, Fachbereich Glas/Malerei und Grafik 2002 u.a. bei Professor Christine Triebsch mit dem Diplom abgeschlossen. Seitden ist sie freischaffend in Halle tätig. Zusätzlich hat sie noch ein Aufbaustudium Kunsttherapie an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden absolviert. Für ihr bisheriges Schaffen wurde sie bereits mit einigen Preien ausgezeichnet, so u.a. dem 1.Preis des internationalen Glaskunstpreises Jutta Cuny-Franz-Award.

Die im „Literaturhaus Halle im Kunstforum der Saalesparkasse“ (Bernburger Straße 8, 06108 Halle) stattfindende festliche Vergabe des Halleschen Kunstpreises 2018 erfolgt durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle Dr. Bernd Wiegand und den 1. Vorsitzenden des Halleschen Kunstvereins Dr. Hans-Georg Sehrt am 22. November 2018 (18 Uhr).
Die Preisplastik in Bronze hat der bekannte hallesche Bildhauer Professor Bernd Göbel geschaffen, die Stiftung der Saalesparkasse unterstützt die Preisvergabe mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.
Der Hallesche Kunstverein wird weiterhin unterstützt von den Firmen Dachbau Nord GmbH, Bausan GmbH und BEDAX GmbH.

Im Anschluss an die Preisverleihung wird die Personalausstellung „Christiane Budig – Glasplastik“ im Literaturhaus Halle eröffnet.“ Dr. Hans-Georg Sehrt


Kursangebote

Das Vereinsprojekt Kompetenzzentrum „Gestalter im Handwerk“bündelt all seine Vermittlungsangebote.
Dass sich im Künstlerhaus 188 nicht nur Künstler und Handwerker unterschiedlichster Gewerke untereinander begegnen, sondern auch Interessierte Laien und Erprobte unterschiedlichen Alters, ist ein Gewinn und steht in einer langen Tradition des Hauses.
Zeichnen, Malen, Lithografie, Radierung, Schmuckgestaltung, Keramik, Fotografie, Kalligrafie… das freie Kursprogramm, fördert genau diesen zwischenmenschlichen Austausch und die verbindende Kraft von Kreativität, Ausdruck und handwerklichem Können.

Die Tradition der gemeinsamen Projektwoche mit Förderschülern wechselnder Schulen wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.
Die verlinkte Dokumentation gibt Einblicke in ein vergangenes Projekt.

 


HALLESCHE ERKLÄRUNG DER VIELEN

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt.

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus eines der größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. Kunst wurde als „entartet“ diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende. Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, die urbanen und ländlichen Orte der Kultur als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. In einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n! Der Boden, auf dem wir gemeinsam stehen, ist das Grundgesetz. Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne und ins Programm eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. In unserem Bundesland Sachsen-Anhalt arbeiten zahlreiche rechtsradikale und rechtsextreme Kräfte Hand in Hand und versuchen mit Macht, unsere demokratische weltoffene Gesellschaft abzuschaffen. Dem stellen wir uns entgegen. Wir als Unterzeichnende der halleschen Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung.

Es geht um uns Alle.
Daher: Kultur für Demokratie. Die Kunst bleibt frei!

 

weitere Informationen unter www.dievielen.de

 


Kontakt

Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)

Zentrale 0345 23117 0
Marina Hoffmann 0345 23117 13
Anne Holderied 0345 23117 15
Dorothea Tiedke 0345 23117 15
Fax 0345 23117 16
E-Mail kontakt@kuenstlerhaus188.de


Verein

Vorsitzender Norbert Bischoff
stellvertretende Vorsitzende Dr. Petra Bratzke, Klaus Rezejak
Satzung Künstlerhaus 188 e.V. 2017 PDF
Vereinsregister VR – 21104


Förderer

Stadt Halle (Saale)
Saalesparkasse
Land Sachsen-Anhalt
Dr. Petra Sitte


Spenden

Für größere und kleinere Anschaffungen wie z.B. ein funktionstüchtiger Brennofen für die Keramik, Holzmaterial für Regale in der Lithografie, Hammer und Beitel, Stapeltrockner für die Schulprojekte, eine zeitgemäße Telefonanlage.

Saalesparkasse
Künstlerhaus 188 e.V.

IBAN DE51 8005 3762 0388 7793 91       BIC NOLADE21HAL


Mieter

Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V.
Vorsitzender Michael Spyra

Hallescher Kunstverein e.V.
Vorsitzender Dr. Hans-Georg Sehrt

Landesverband Sachsen-Anhalt deutscher Komponisten e.V.
Vorsitzender Prof. Thomas Buchholz

hallesche Urania e.V.
Geschäftsführer Andreas Krack

schillerBühne halle e.V.
Vorsitzende Heidrun von Strauch

Singschule Halle (Saale) e.V.
Vorsitzende Anna Ullrich

Milly Aßmann

Claudia Baugut

Gabi Berger

Walter Böhm

Georg Böttcher

Christiane Budig

Steffen Christophel

Ingrid Domke

Uwe Duday

Annett Fritzsche

Ondine Frochaux

Mika Gebhardt

Marcus Jacobi

Brudloff

Philipp Liehr

Hans-Joachim Naumann

Bernd Neumeier

Dirk Neumann

Birgit Schatz

Hannes Scheffler

Thomas Schindler

Prof. Gerhard Schwarz

Jan Thomas

Ilkay Unay-Gaillard

Sylvie Viain

Cornelia Weihe

 


Grafik: Fiederike von Hellermann


Impressum

Vorsitzender Norbert Bischoff
Vereinsregister VR – 21104
Amtsgericht Halle-Saalkreis
Steuer-Nummer 110/142/46284
Finanzamt Halle-Nord


Haftungsausschluss

geschlechtsneutrale Formulierung

Zur Frage geschlechtsneutraler Formulierungen auf unserer Internetseite verweisen wir auf den Artikel  „An Eides statt“ von Dr. Renate Luckner-Bien in „Die Burg Giebichenstein in Halle, alphabetisch geordnet. Eine Hochschulenzyklopädie“, Halle 2015, S. 32 f.
„Die Autorinnen und Autoren dieses Buches versichern ihren Leserinnen und Lesern, dass ihnen die Gleichstellung von Männern und Frauen grundsätzlich ein vordringliches Anliegen ist, und sie aus diesem Grunde eine sprachlich geschlechtsneutrale Darstellung präferieren. Die Redaktion hat die damit verbundene Frage beiseitegelassen, ob sprachliche Formulierungen an der tatsächlichen Ungleichstellung etwas zu ändern vermögen, und sich, nach intensivem Studium aktueller Erkenntnisse der Gender Studies, in langen Redaktionssitzungen für die Verwendung des generischen Maskulinums – Ausnahmen bestätigen die Regel – entschieden. Die Verwendung des großen Binnen-I (StudentInnen) und Schrägstrichs (Studentin/Student resp. Student/-in), von Klammern (Student(inn)en), Unterstrichen (Student_in), Sternchen (Student*in) oder Großbuchstaben (StudentIN) sind allesamt gut geeignet, erst die Grafikerin/den Grafiker und dann die Leserin/den Leser in Verzweiflung zu stürzen. […]“

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