Hausausstellung und Hausfest

   

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Künstlerhauses 188,

unsere nunmehr vierte HAUSAUSSTELLUNG wird in diesem Jahr mit dem HAUSFEST eröffnet.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns am 16. November 2019 ab 10.30 Uhr zu feiern. Gestaltungsaktionen zum Mitmachen, Schaudrucken, offene Ateliers mit Verkauf, Ausstellungen und Führungen durch das Haus laden zum Entdecken ein. Auch die vielen Vereine und Künstler* des Hauses engagieren sich mit eigenen Programmbeiträgen.

Ab 13.00 Uhr wird die Ausstellung „ein Haus und seine Künstler IV“ eröffnet – gleich im Anschluss beginnt die KUNSTVERSTEIGERUNG zu Gunsten des Vereins zur Förderung der Palliativmedizin am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle e. V.. Im vergangenen Jahr konnten wir dem Verein eine größere Spende überreichen. An der Auktion können alle teilnehmen, die ein Werk eines Künstlers* aus der Region ersteigern und dabei einen wichtigen Beitrag zur Arbeit des Palliativvereins leisten möchten.

Den Abend kann man gemütlich im 188 ausklingen lassen, bei Speis, Trank und Musik wollen wir mit unseren Besuchern ins Gespräch kommen.

Samstag, 16. November 2019
ab 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr
> Hausausstellung „ein Haus und seine Künstler IV“
> Ausstellung der zu ersteigernden Werke
> Ausstellung „spielen-schach-spielen“ zur Projektwoche mit Schülern der Astrid-Lindgren-Förderschule
> Ausstellung zur Fortbildung „Gestalter im Handwerk“
> Leckereien und Kunstwerke aus den AGs der Marguerite Friedlaender Gesamtschule
> offene Tür der Singschule Halle e.V. (bis 12.30 Uhr)
> offene Theaterproben der schillerBühne halle e.V. (10.00 – 13.30 Uhr)
> Infostand des Schriftstellerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
> Infostand des Halleschen Kunstvereins e.V.
> Tischtennis in Hof des 188
> offene Ateliers
> Kunstverkauf
> offene Werkstätten
> Mitmachstationen für alle Altersstufen

13.00 Uhr
> Vernissage der Hausausstellung „ein Haus und seine Künstler IV“
Dr. Bernd Wiegand Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) angefragt
Thomas Wünsch Staatssekretär, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
Peter Dehn Vorsitzender, Künstlerhaus 188 e.V.
Mädchenchor der Singschule Halle e.V.
> Kunstversteigerung mit Dr. Ralf-Torsten Speler zugunsten des Verein zur Förderung der Palliativmedizin  am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara e. V.

ab 15.00 Uhr
> Hausausstellung „ein Haus und seine Künstler IV“
> Ausstellung zur Projektwoche mit Schülern der Astrid-Lindgren-Förderschule
> Ausstellung zur Fortbildung „Gestalter im Handwerk“
> Leckereien und Kunstwerke aus den AGs der Marguerite Friedlaender Gesamtschule
> Schriftstellerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
> Hallescher Kunstverein e.V.
> Tischtennis in Hof des 188
> offene Ateliers
> Kunstverkauf
> offene Werkstätten
> Mitmachstationen für alle Altersstufen
> „Zeichenautomat“

…ab 17 Uhr
werden Schallplattenspieler und Schallplatten ausgepackt.

Für das leibliche Wohl sorgt KOMMT KOCHEN.

KOMMEN SIE VORBEI!
LASSEN SIE SICH ÜBERRASCHEN!
FEIERN UND GENIESSEN SIE MIT UNS DIE VIELFALT DER KÜNSTE!

 

ÜBERSICHT aller zu ersteigernden WERKE

Für alle diejenigen, die am Samstag nicht mit dabei sein können, aber dennoch mitbieten möchten – auch das BIETEN IN ABWESENHEIT ist möglich.
Formblatt BIETERVERFAHREN zum Herunterladen
Formblatt BIETEN IN ABWESENHEIT zum Herunterladen

Alle zu ersteigernden Werke in der Gesamtübersicht als PDF zum HERUNTERLADEN.

Sonntag, 17. November 2019 bis 8. Dezember 2019
Hausausstellung „ein Haus und seine Künstler IV“

ÖFFNUNGSZEITEN
Mittwoch bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr

Wir danken Frau Dr. Katja Pähle und der Saalesparkasse für die finanzielle Unterstützung.

 

16. November bis 20. November 2019
„spielen-schwach-spiel“ Ausstellung zur Projektwoche mit Schülern der Astrid-Lindgren-Förderschule

ÖFFNUNGSZEITEN
täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

Wir danken Frau Dr. Petra Sitte und der Land Sachsen-Anhalt für die finanzielle Unterstützung.

 


Dr. Hans-Georg Sehrt


Foto: Jürgen Domes

 

„Der Tod von Dr. Hans-Georg Sehrt reißt eine riesige Lücke in die Kulturlandschaft Halles.
Sachsen-Anhalt, die Kulturstadt Halle und nicht zuletzt das Künstlerhaus 188 haben mit dem Tod von Dr. Hans-Georg Sehrt einen unersetzlichen Verlust zu beklagen. Der herausragende Kulturpolitiker, Ausstellungskurator und Kulturpublizist hat über Jahrzehnte das kulturelle Leben Halles wie kaum ein anderer geprägt. Insbesondere der Hallesche Kunstverein trägt seine Handschrift. Seit der Wiedergründung unmittelbar nach der Wende hat der Hallesche Kunstverein unter der Leitung von Dr. Hans-Georg Sehrt das kulturelle Leben der Stadt gefördert. Die aktive Mitgliedschaft des Vereins sowie eine Vielzahl von Ausstellungen legen dafür Zeugnis ab.
Im Künstlerhaus 188 hat der Verein, hat Dr. Sehrt als Persönlichkeit, das Leben stark, ja dauerhaft auf einem hohen Niveau beeinflusst.
Wir werden noch lange von den Impulsen zehren, die er gesetzt hat und hoffen, ihm auch nach seinem Tode gerecht zu werden.
Unsere Gedanken sind mit seiner Familie.“

Peter Dehn und Anne Holderied im Namen des Vorstandes, der Mitarbeiter und Akteure

 


Ausstellung zur Projektwoche mit Förderschülern der Astrid-Lindgren Schule

16. bis 20. November 2019

In einer Zeit zunehmender Digitalisierung des gesamten Lebensumfeldes und der damit einhergehenden Entfremdung, in der der Mensch Gefahr laüft, den Kontakt mit sich selbst und zum Mitmenschen zu verlieren, wollen wir uns in doppelter Hinsicht mit der spielerischen Seite des Mensch Seins befassen. Spielerisch erfinden wir Spielfiguren für ein uraltes, komplexes Brettspiel: das Schachspiel.
Spielen ist ein grundsätzlicher Wesenszug menschlichen Verhaltens. Vermutlich haben sich unsere kulturellen Systeme ursprünglich aus spielerischen Verhaltensweisen entwickelt und sich über Ritualisierungen im Laufe der Zeit institutionell verfestigt. Spielregeln sind älter als alle Gesetze der Welt, schreibt Peter Bamm.

“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen)

Alle Sinne werden gebraucht, Phantasie, Kreativität, ZusammenSPIEL des Kopfes mit der Hand ist notwendig, wenn im malerisch/graphischen Bereich unterschiedliche Techniken, wie Zeichnung, Radierung, das Malen mit Aquarell- oder Temperafarben ausprobiert werden. Oder wenn im plastischen Bereich der bildsame Ton zwischen den Händen Gestalt annehmen soll. Bei der Umsetzung ins keramische Material und ins Dreidimensionale gibt es spezielle handwerkliche Probleme und Berührungsängste. Um den Einstieg zu erleichtern, wird analog zur Arbeit auf Papier zuerst mit einem Tuschkasten eine weiße Keramikfliese bemalt. Dieser, mit speziellen Keramikfarben gemalte Entwurf, wird dann in Ton nach gebaut und hier zeigt sich immer wieder, wie faszinierend dieses spielerische Tun in Selbstvergessenheit und außerhalb des sonst üblichen Schulalltags für die Schüler sein kann.

Dokumentation des Projektes 2018 „mein fremder Freund“

 


offenes Kursangebot

Dass sich im Künstlerhaus 188 nicht nur Künstler* und Handwerker* unterschiedlichster Gewerke untereinander begegnen, sondern auch Laien und Erprobte unterschiedlichen Alters, ist ein Gewinn und steht in einer langen Tradition des Hauses.
Das Kursprogramm umfasst u.a. Zeichnen, Malen, Lithografie, Radierung, Schmuckgestaltung, Keramik, Fotografie, Kalligrafie. Auch eine individuelle Kursgestaltung ist möglich.

 


Weiterbildung „Gestalter im Handwerk“

Sich in Dingen und Materialien ausprobieren, die persönliche Wahrnehmung verfeinern, Herangehensweisen anderer kennenlernen, sich austauschen, Wissen vernetzen, Raum für Ideen bekommen – unabhängig von Kundenwünschen und Aufträgen. Neues aneignen, Bekanntes bereichern – wirtschaftlich und persönlich.

Die Meister-Plus-Ausbildung „Gestalter*in im Handwerk“ steht allen gestaltungs­interessierten Handwerkern offen. Eine wesentliche Bereicherung des Unterrichts ist hierbei die Teilnahme unterschiedlicher Gewerke in einer Gruppe. Man beschäftigt sich mit Aufgabenfeldern außerhalb seines Gewerks, lernt unterschiedliche Herangehensweisen und Denkstrukturen kennen und erhält dadurch einen neuen Blick auf seine eigene Arbeit.

weitere Informationen

 

 


Veranstaltungsplan

Galerie eins acht acht

16. November bis 8. Dezember 2019 Hausausstellung „ein Haus und seine Künstler IV“

Januar 2020 Neujahrsempfang der Ehrenamtlichen Dr. Katja Pähle

Januar 2020 Diplompräsentation

15. März 2020 Teilnahme am „Tag der Druckkunst“

20. Juni 2020 Sommerfest des Künstlerhauses 188

30. August bis 20. September 2020 Mitgliederausstellung des Halleschen Kunstvereins

19. und 20. September 2020 Teilnahme an den „Tagen der offenen Ateliers“ organisiert durch den BBK

7. bis 29. November 2020 Hausausstellung „ein Haus und seine Künstler V“

November 2020 Ausstellung zum Kinderprojekt „Pflanzen-Blüten-Gärten“

 

extern

27. August 2020 bis 16. Oktober 2020 Ausstellung von Künstlern* des 188 in der Galerie im Kulturhaus in Merseburg

20. September 2020 Brückenfest organisiert durch WUK

 

Projekte u.a.

21. bis 25. November 2019 Projektwoche mit Schülern* der Marguerite Friedlaender Gesamtschule Halle

9. bis 13. Dezember 2019 Projektwoche mit Schülern* der Marguerite Friedlaender Gesamtschule Halle

Juni 2020 Start Modul II der Weiterbildung „Gestalter im Handwerk“

Oktober 2020 Projektwoche mit Förderschülern*

 


Steindruck-Schnellpresse

Traditionelle künstlerische Drucktechniken werden in Deutschland und Europa heute vor allem von bildenden Künstler/innen gepflegt. Von den 60.000 bei der Künstlersozialkasse gemeldeten Künstlern/innen in Deutschland waren auf Basis einer Umfrage des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) im Jahr 2014 rund 20.000 druckgrafisch tätig. […]
Gedruckte Text- und Bildmedien sind seit mehr als 500 Jahren Teil der europäischen Kultur und Wissensgesellschaft. In Deutschland stehen Johannes Gutenberg und Albrecht Dürer stellvertretend für die Anfänge dieser Innovation. Gutenbergs Entwicklung der beweglichen Letter um 1450 begründete den Hochdruck und führte dazu, dass Wissen nun von Einzelnen an viele Menschen weitergegeben werden konnte. Seit 1500 bis Ende des 18. Jahrhunderts waren der Kupfertiefdruck und der Hochdruck die einzigen Medien für bildliche Darstellungen. Ab 1800 kamen der Steindruck und ab 1850 der Lichtdruck als neue Flachdruckverfahren hinzu, mit denen auch mehrfarbige Reproduktionen möglich wurden. Um 1900 kam das Durchdruckverfahren des Siebdrucks mit seitenrichtiger Vorlage auf. Alle anderen Verfahren basieren auf einer manuell hergestellten, seitenverkehrten Druckvorlage. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte unter Beibehaltung der Grundprinzipien der Übergang von der Handwerkstechnik zum industriellen Druck. Die Handpressen wurden von den Druckmaschinen verdrängt. Die Künstlergruppe „Die Brücke“ um 1910 oder die Collagenkunst des „Dada“ um 1920 sind zweifellos Höhepunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit Drucktechniken. Damit konnte erstmals eine Demokratisierung der Kunst einsetzen, denn durch die Auflagen sank der Preis und der Kundenkreis für Kunst wurde größer. Mit der Einführung des Offsetdrucks und des Fotosatzes in den 1960er Jahren sowie der Umstellung von der manuellen auf die computerbasierte Herstellung von Druckvorlagen in den 1990er Jahren kam es zu einer endgültigen Trennung zwischen manuell-künstlerischen und rein industriell gefertigten Drucksachen.“

Deutsche UNESCO-Kommission

Geschichte der Steindruck-Schnellpresse des Künstlerhaus 188

1890 – 1904
Die Herstellung der Steindruck-Schnellpresse ist in diesen Zeitraum einzuordnen. Sie wurde von der Maschinenfabrik Schmiers, Werner & Stein Leipzig gebaut. Als Beleg dient ein in Privatbesitz befindliches Maschinenschild mit der Maschinen-Nr. 1626 sowie eine schriftliche Bestätigung über einen Reparaturauftrag der Familie Koenig & Bauer (Vertragswerkstatt Leipzig).
Nach ihrer Fertigstellung wurde sie von der Druckerei C. Anton Tappen in Hohenstein/Sachsen gekauft.

1906
Kurz darauf erfolgte die Druckereiverlegungen von Hohnstein nach Ernstthal/Sachsen. Die Steindruck-Schnellpresse wurde mit umgesetzt.

1911 – 1961
In diesem Zeitraum war die Maschine im Besitz von zwei Generationen der Familie Fretschneuer-Wulke, die als Nachfolger die Druckerei C. Anton Tappen weiterführten. Die Steindruck-Schnellpresse war bis 1961 im Druckeinsatz.

1986
Ein viertel Jahrhundert später wurde die Maschine nach Halle an ihren heutigen Standort im 188 aufgebaut, um sie zukünftig für den künstlerischen Steindruck einzusetzen.

1985 – 1993
Im Jahr 1985 wurde die Weingärtenschule nicht mehr als Schule benötigt und vom Rat des Bezirkes als Zentrum für bildende Kunst zur Verfügung gestellt und mit einer Vielzahl von Werkstätten ausgestattet.

Seit 1994
Anfang 1994 wurde das Betreiben des Künstlerhaus 188 an den Trägerverein Künstlerhaus 188 e.V. übertragen, welcher durch Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V. sowie Kunst und Form e.V. gegründet wurde.

1996 – 1998
Im Rahmen des Projektes „Stein-Zeit-Zeichen“ nahm Frank Hiller (Drucker) technische Verbesserungen vor.

gesetzte Ziele

Das Künstlerhaus 188 träumt davon, dass seine Druckwerkstätten von Künstlern* und Interessierten jedweden Alters genutzt werden können – sei es für die Umsetzung eigener Ideen, das Erlernen und Erleben der Techniken oder die Beauftragung einer Druckumsetzung. Unsere Absicht ist es, die Kunst-Schätze der Region Halle (Saale) in ihrem Tun und in ihrer Sichtbarkeit zu bestärken.
Die ersten Schritte wurden durch Sara Möbius (Grafikern) tatkräftig angegangen. Sie überarbeitete die Grundstruktur der Radierwerkstatt, erweiterte dessen Ausstattung und ergänzte eine weitere Druckpresse.
Eine Spende der Saalesparkasse ermöglichte notwendige Anschaffungen.
Vergangenes Jahr kontaktierten uns Olaf Grüner, Hans-Rainer Otto Rausch und René Schäffer (Vorsitzender des BBK Sachsen-Anhalt) mit dem Wunsch, die alte Steindruck-Schnellpresse – liebevoll „Oma“ genannt – wieder in Gang setzen zu wollen.
Olaf Grüner war bis Ende 1993 als Drucker im 188 tätig. Hans-Rainer Otto Rausch war am Aufbau und der Inbetriebnahme der Steindruck-Schnellpresse beteiligt.
Nach einer Räumaktion mit vielen ehrenamtlichen Helfern, arbeitet Olaf Grüner mit Unterstützung von Hans-Rainer Otto Rausch unermüdlich an der Instandsetzung der Steindruck-Schnellpresse.
Der Tag der Duckkunst ist für das 188 ein erster Auftakt, um im Folgenden einen Projektantrag zu erstellen und Förderer für die Zielstellung zu gewinnen.

„Durch die Renovation der Steindruck-Schnellpresse würde sich für viele Künstler* die Möglichkeit bieten, experimentell in großen Formaten auf dem altbewährten, fast in Vergessenheit geratenen, künstlerischen Gebiet des Steindrucks zu arbeiten und die erzielten Ergebnisse in größerer Auflagenhöhe zu drucken.
In Dresden und Leipzig finden Lithografie-Symposien und Schaudrucken mit gleichartigen Maschinen bereits statt und auch in Halles Künstlerkreisen gibt es schon Interessenten.
Die Präsentation und Nutzung dieses technischen Denkmals ist ein guter Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der handwerklich- und künstlerisch wertvollen Technik des Steindrucks.“
Olaf Grüner

Der BBK Sachsen-Anhalt unterstützt das Vorhaben insbesondere mit Hinblick auf seine grafisch tätigen Mitglieder.

Sollten Sie dieses Vorhaben finanziell, mit Ideen oder persönlichem Einsatz unterstützen wollen – kontaktieren Sie uns!


Hallesche Erklärungen der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt.

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus eines der größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. Kunst wurde als „entartet“ diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende. Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, die urbanen und ländlichen Orte der Kultur als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. In einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n! Der Boden, auf dem wir gemeinsam stehen, ist das Grundgesetz. Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne und ins Programm eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. In unserem Bundesland Sachsen-Anhalt arbeiten zahlreiche rechtsradikale und rechtsextreme Kräfte Hand in Hand und versuchen mit Macht, unsere demokratische weltoffene Gesellschaft abzuschaffen. Dem stellen wir uns entgegen. Wir als Unterzeichnende der halleschen Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung.

Es geht um uns Alle.
Daher: Kultur für Demokratie. Die Kunst bleibt frei!

weitere Informationen unter www.dievielen.de


Kontakt

Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)

Zentrale 0345 23117 0
Marina Hoffmann 0345 23117 13
Anne Holderied 0345 23117 15
Dorothea Tiedke 0345 23117 15
Fax 0345 23117 16
E-Mail kontakt@kuenstlerhaus188.de


Verein

Vorsitzender Peter Dehn
stellvertretende Vorsitzende Norbert Bischoff, Dr. Petra Bratzke
Beisitzerinnen und Beisitzer Nora Mona Bach, Prof. Dr. Johann Bischoff, Martin Büdel, Thomas Schindler, Cornelia Weihe
Satzung Satzung_KH188EV
Vereinsregister VR – 21104


Förderer

Stadt Halle (Saale)
Saalesparkasse
Land Sachsen-Anhalt
Dr. Petra Sitte
Druck-Zuck GmbH


Spenden

Für größere und kleinere Anschaffungen wie z.B. ein funktionstüchtiger Brennofen für die Keramik, Holzmaterial für Regale in der Lithografie, Hammer und Beitel, Stapeltrockner für die Schulprojekte, eine zeitgemäße Telefonanlage.

Saalesparkasse
Künstlerhaus 188 e.V.

IBAN DE51 8005 3762 0388 7793 91       BIC NOLADE21HAL


Mieter

Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V.
Vorsitzender Michael Spyra

Hallescher Kunstverein e.V.
Vorsitzender Dr. Hans-Georg Sehrt (1942 – 1919), stellv. Vorsitzender Lutz Grumbach

hallesche Urania e.V.
Geschäftsführer Andreas Krack

Landesverband Sachsen-Anhalt deutscher Komponisten e.V.
Vorsitzender Prof. Thomas Buchholz

Musik-Etage gUG
Leiterin Christiane Noll

schillerBühne halle e.V.
Vorsitzende Heidrun von Strauch

Singschule Halle (Saale) e.V.
Vorsitzende Anna Ullrich

Milly Aßmann

Claudia Baugut

Gabi Berger

Walter Böhm

Georg Böttcher

Christiane Budig

Steffen Christophel

Sarah Deibele

Ingrid Domke

Uwe Duday

Annett Fritzsche

Ondine Frochaux

Marcus Jacobi

Brudloff

Philipp Liehr

Hans-Joachim Naumann

Bernd Neumeier

Dirk Neumann

Birgit Schatz

Hannes Scheffler

Thomas Schindler

Prof. Gerhard Schwarz

Jan Thomas

Cornelia Weihe

Dr. Uwe Wolfradt


Grafik: Fiederike von Hellermann


Impressum

Vorsitzender Peter Dehn
Vereinsregister VR – 21104
Amtsgericht Halle-Saalkreis
Steuer-Nummer 110/142/46284
Finanzamt Halle-Nord


Haftungsausschluss

geschlechtsneutrale Formulierung

Zur Frage geschlechtsneutraler Formulierungen auf unserer Internetseite verweisen wir auf den Artikel  „An Eides statt“ von Dr. Renate Luckner-Bien in „Die Burg Giebichenstein in Halle, alphabetisch geordnet. Eine Hochschulenzyklopädie“, Halle 2015, S. 32 f.
„Die Autorinnen und Autoren dieses Buches versichern ihren Leserinnen und Lesern, dass ihnen die Gleichstellung von Männern und Frauen grundsätzlich ein vordringliches Anliegen ist, und sie aus diesem Grunde eine sprachlich geschlechtsneutrale Darstellung präferieren. Die Redaktion hat die damit verbundene Frage beiseitegelassen, ob sprachliche Formulierungen an der tatsächlichen Ungleichstellung etwas zu ändern vermögen, und sich, nach intensivem Studium aktueller Erkenntnisse der Gender Studies, in langen Redaktionssitzungen für die Verwendung des generischen Maskulinums – Ausnahmen bestätigen die Regel – entschieden. Die Verwendung des großen Binnen-I (StudentInnen) und Schrägstrichs (Studentin/Student resp. Student/-in), von Klammern (Student(inn)en), Unterstrichen (Student_in), Sternchen (Student*in) oder Großbuchstaben (StudentIN) sind allesamt gut geeignet, erst die Grafikerin/den Grafiker und dann die Leserin/den Leser in Verzweiflung zu stürzen. […]“

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