Ausstellung »Pflanzen Blüten Gärten«

16. November bis 11. Dezember 2022

Ausstellung von Projekten mit Schüler:innen der Förderschule für Geistigbehinderte „Astrid Lindgren“ in Halle (Saale) unter Leitung von Renée Reichenbach und Dirk Neumann.

Adresse
KunstHalle
Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)

Öffnungszeiten
Donnerstag / Freitag: 12 bis 15 Uhr
Samstag / Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Vernissage
am 16. November 2022 um 10 Uhr
Begrüßung Dr. Jürgen Weißbach, Vorsitzender, Künstlerhaus 188 e.V.
Grußwort Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport, Stadt Halle (Saale)
Einführung Renée Reichenbach und Dirk Neumann
Programm Performative Kunstaktionen der Schüler:innen

Langer Abend der Galerien
am 26. November 2022 von 17 bis 22 Uhr

Dieses Projekt wurde gefördert u.a. durch das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt Halle (Saale), Stadtwerke Halle GmbH, John-Paul Hartzsch, Dr. Petra Sitte, Anke Krone, Manfred und An-gelika Hubert, Dr. Almut Duncker, Dr. Jürgen Weißbach sowie Eltern und Freunde der Förderschule Astrid Lindgren e.V.

 


Weiterbildung »Gestalter:in im Handwerk«

 

Sich in Dingen und Materialien ausprobieren, die persönliche Wahrnehmung verfeinern, Herangehensweisen anderer kennenlernen, sich austauschen, Wissen vernetzen, Raum für Ideen bekommen – unabhängig von Kundenwünschen und Aufträgen. Neues aneignen, Bekanntes bereichern – wirtschaftlich und persönlich.

Die Weiterbildung »Gestalter:in im Handwerk« steht allen gestaltungs­interessierten Handwerker:innen offen. Eine wesentliche Bereicherung des Unterrichts ist hierbei die Teilnahme unterschiedlicher Gewerke in einer Gruppe. Man beschäftigt sich mit Aufgabenfeldern außerhalb seines Gewerks, lernt unterschiedliche Herangehensweisen und Denkstrukturen kennen und erhält dadurch einen neuen Blick auf seine eigene Arbeit.

Unsere Absicht liegt in der Vermittlung einer vielseitigen und fundierten Gestaltungskompetenz und in der Erweiterung handwerklicher Fertigkeiten. Durch die Vielfalt des Angebotes werden unter­ schiedlichste Zugänge in das Feld der Gestaltung möglich.
Ein weiteres Ziel ist ein praxisnaher und praktisch angelegter Unterricht. Die einzelnen Themen und Fächer greifen ineinander und bauen aufeinander auf.

Die Fortbildung unterteilt sich in drei aufeinander aufbauende Module:
Modul 1: Grundlagen der Gestaltung
Modul 2: Gestaltungsprozesse
Modul 3: Gestaltung und Anwendung

Unsere Dozent:innen sind in ihrem jeweiligen Unterrichtsfach selbst tätig und daran interessiert, ihr Wissen im Austausch weiterzugeben – in den gestaltenden Fächern durchweg Absolvent:innen der Burg Giebichen­stein Kunsthochschule Halle (Saale).

Im Kern der Fortbildung stehen das Wissen und die Möglichkeiten der Gestaltung, die Qualität der Produkte, der Innovationsgehalt im Zu­ sammenspiel von Ideenreichtum und Geschick.
Letztendlich bestärkt es den Wert – der Produkte, des Kunden, des Handwerks und des Handwerkers.

Starttermin   Der Start des nächsten Fortbildungskurses ist für den 2. Dezember 2022 geplant.
Anmeldefrist ist der 15. November 2022.

Anmeldeformular
Stundenplanung

Teilnehmergebühr   Modul 1: 1.700 €
Modul 2 : 2.000 € (unter Vorbehalt)
Modul 3 : 2.000 € (unter Vorbehalt)

Eine BAföG-Förderung ist möglich.

Unterrichtszeiten   Der Unterricht erfolgt berufsbegleitend, etwa vierzehntägig am Freitag von 14.00 bis 20.30 Uhr und am Samstag von 9.00 bis 15.30 Uhr. Hinzu kommen einige ganztägige Blockwochen.

Struktur   Die gesamte Fortbildung umfasst gemäß Rahmenlehrplan des Zentralverbands des Deutschen Handwerks(ZDH) 1.200 Unterrichtsstunden, zuzüglich Exkursionsstunden. Abschließend ist eine Prüfung inklusive Prüfungsprojekt zu absolvieren. Die Fortbildung ist in drei aufeinander aufbauende Module unterteilt. Dies ermöglicht eine Unterbrechung der Fortbildung und die Verpflichtung ist auf ein Modul begrenzt.

Dauer   Die reine Unterrichtszeit umfasst rund zweieinhalb Jahre.

Abschlussprüfung   Den formellen Rahmen zum anerkannten Abschluss auf der Meister­ Plus-Ebene sichert die Handwerkskammer Halle (Saale) mit der abschließenden Fortbildungsprüfung »Gestalter im Handwerk«. Gegenstand der Prüfung ist das Prüfungsprojekt – bestehend aus Projektarbeit, Dokumentation und Präsentation – sowie die im Fortbildungsunterricht entstandenen Arbeiten. Die Prüfung wird durch den »Fortbildungsprüfungsausschuss Gestalter im Handwerk« (FPA) abgenommen.

Abschluss   Die Gestaltungsausbildung wird seit über dreißig Jahren in Deutsch­ land angeboten und vom Zentralverband des deutschen Handwerks als sogenannte Meister-Plus-Ausbildung eingestuft. Das erfolgreiche Bestehen der Prüfung berechtigt zur Führung des Titels »Gestalter im Handwerk«. Formal ermöglicht der Abschluss die Zulassung zur Selbständigkeit nach Ausnahmebewilligung.

Anne Holderied

0345-23117-15
holderied@kgh-halle.de

 

»DESIGNKOMPETENZ – UNTERNEHMERISCHE IMPULSE

Nachhaltiger Erfolg handwerklicher Unternehmen wird vielfach durch Designkompetenz erzielt. Design durchzieht den gesamten Prozess der Entwicklung, Herstellung und Ver-marktung von Produkten – und auch Dienstleistungen – im Handwerk. Gestaltung, Kommunikation und Qualität handwerklicher Arbeit gehören unternehmerisch zusammen! Designkompetenz steigert die Wertschöpfung handwerklicher Arbeit und senkt Entwicklungskosten. Sie wirkt sich günstig auf Innovationen, Mitarbeiter-zufriedenheit und wirtschaftliches Wachstum aus, steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und ermöglicht zusätzliche Beschäftigung. Designkompetenz ist ein Querschnittsthema im Handwerk, das wirtschaftliche und kulturelle Zukunft sichert.

GESTALTUNGSKOMPETENZ – HANDWERKLICHE IDENTITÄT UND KULTUR

Handwerk hat immer schon gestaltet – und solange Handwerk handwerklich bleibt, wird es auch weiter in vielen Bereichen eigenständig und kulturprägend gestalten! Wäre das zukünftig nicht mehr so, wäre das Handwerk um seine Kernkompetenz der Gestaltung beraubt. Denn Handwerk setzt nicht einfach nur um, was andere  entwerfen und möglicherweise vorschreiben. Handwerk selbst ist Gestalter der Produkt- und Dienstleistungskultur.«

Arbeitsgemeinschaft der Gestaltungsakademien

> Weitere Informationen unter www.kgh-halle.de/fortbildung


Freies Kursprogramm

Wer sich gestalterisch erproben, weiterbilden oder betätigen möchte, findet im Künstlerhaus 188 alles, was das Herz höherschlagen lässt. Ob Zeichenkurse, Buchbinden, Plastisches Gestalten oder Drucktechniken — die Kurse richten sich an alle — ganz egal ob jung oder alt, Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Wir freuen uns auf ganz unterschiedliche Kursteilnehmer:innen und haben es uns zum Grundsatz gemacht, jeden individuell zu begleiten. Kontaktieren Sie uns bei Fragen! Die Kurse stehen allen Interessierten offen!

>>> Weitere Informationen unter www.kgh-halle.de/kurse

Das Kursangebot wird durch die Stadt Halle (Saale) gefördert.

 


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»GRASSIMESSE 2022«

»Gemeinschaftsstand der Gestaltungsakademien«

20. bis 23. Oktober 2022

Der »Gemeinschaftsstand der Gestaltungsakademien« präsentiert Abschluss- und Semesterprojekte unterschiedlicher »Akademien für Gestaltung« der jeweiligen Handwerkskammern. Eine besondere Qualität der staatlich anerkannten Fortbildung »Gestalter:in im Handwerk« ist das gewerkeübergreifende Lernen – gemeinsam und voneinander. Der ganzheitliche Lehransatz vereint Aspekte verschiedenster Wissensgebiete und Gestaltungsbereiche mit dem Ziel einer Synergie aus Gestaltungskompetenz und Handwerk.
www.gestaltung-im-handwerk.info

Adresse
GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig

Öffnungszeiten
Donnerstag, 20. Oktober: 19 bis 21.30 Uhr Freier Rundgang
Freitag, 21. Oktober: 10 bis 19 Uhr
Samstag, 22. Oktober: 10 bis 19 Uhr
Sonntag, 23.Oktober: 10 bis 18 Uhr

Messestandort
Sammlung: Antike bis Historismus
»Die Schule von Athen«, Gobelin aus der Serie »Les Chambres du Vatican«

 

»In der traditionsreichen Messestadt Leipzig begründete im Jahre 1920 der damalige Direktor des Kunstgewerbemuseums Richard Graul eine eigene Verkaufsmesse, die als Grassimesse in die Geschichte einging. Sie sollte der kommerziellen Massenware, die auf den Mustermessen angeboten wurde, Paroli bieten und durch ihren hohen Qualitätsanspruch überzeugen.Durch die Einführung eines strengen Juryprinzips der damaligen Museumsleitung wurde die Grassimesse innerhalb kürzester Zeit zu einem europaweit anerkannten Forum für die „Kunstgewerbe“-Elite. Insgesamt nahmen zwischen 1920 und 1941 etwa 1500 Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen, Gestalter und Gestalterinnen, Kunstschulen, Künstlervereinigungen und Firmen vorwiegend aus Deutschland, Österreich und Skandinavien teil. Die Reihe der Namen – vom Bauhaus bis zur Wiener Werkstätte – steht gleichsam für ein markantes Stück Entwicklungsgeschichte der angewandten Künste jener beiden Jahrzehnte. Die Teilnahme an der Grassimesse kam dem Erwerb eines Gütesiegels gleich, das natürlich erst recht den hier erworbenen Objekten anhaftete. Eine große Anzahl fand, als „Archiv der Moderne“ angelegt, Eingang in die Sammlungen des Museums. Auch heute erwirbt das Museum auf den GRASSIMESSEN besonders aussagekräftige Stücke. Sie sollen für die künftigen Generationen einen unverwechselbaren Ausschnitt zeitgenössischer Gestaltung dokumentieren.«
(Auszug Internetseite www.grassimesse.de)

 

 

 

 


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Ausstellung »Tatmotiv Leidenschaft«

5. bis 18. September 2022

Vernissage 4. September, 15 Uhr

Künstler:innen Rawad Atfeh, Nora Mona Bach, Franca Bartholomäi, Sabine BraunsOliver Bekiersz, Christiane Budig, Steffen Christophel, Sarah Deibele, Ondine Frochaux, Tobias Gellscheid, Sebastian Gerstengarbe, Hermann Grüneberg, Linda Grüneberg, Sebastian Harwardt, Philipp Haucke, Ulrike Hensel, Jürgen Hoppe, Ilko Koestler, Ingolf Körner, Rita Lass, Silke Lipsch, Dirk Neumann, Martin Nielebock, Franz Rentsch, Torsten Enzio Richter, Anke Tippelt, Uwe Wolfradt

Künstler:innengespräch 18. September, 15 Uhr

zu den Tagen der Offenen Ateliers mit den Kuratoren der Ausstellung

Adresse
Galerie des Künstlerhaus 188
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)

Vernissage
4. September 2022, 15 Uhr

Künstler:innengespräch
18. September 2022, 15 Uhr

Ausstellungszeitraum
5. – 18. September 2022

Öffnungszeiten
Mi – Fr 14 – 18 Uhr, Sa / So 11 – 18 Uhr

 

Kunst hilft uns als Leitfaden durch die uns umgebenden Emotionen im Alltag. Die ausgestellten Werke tragen Stimmungen an die Betrachter:innen heran, welche durch die Hand und die Gedanken der Künstler:innen gegangen sind. Die Schaffenden setzen ihre Betrachter:innen Objekten aus – werden zu Tätern und Opfern ihrer künstlerischen Obsession. In dieser Täterschaft liegt ein Geschenk: Denn die Auseinandersetzung mit den Emotionen birgt die Chance auf Erkenntnisse.

Teil der Taten aus Leidenschaft ist eine Asservatenkammer unterschiedlichster Herangehensweisen und Blickwinkel: Lautes und Leises, Intensives und Zurückgenommenes, Helles und Dunkles, Großes und Kleines, Rätselhaftes, Verstörendes, Mitreißendes, Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Druckkunst, Keramik, Landschaft, Porträt, Abstraktion.

Die Ausstellung Tatmotiv Leidenschaft lädt ein, sich mit Kunst in Beziehung zu setzen, durch die unterschiedlichsten Ansätze zu wandern, selbst zu entscheiden, was sie auslösen und welche uns in Leidenschaft verbinden.

Kuration und Umsetzung Sebastian Gerstengarbe und Torsten Enzio Richter


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Kunstkalender 2022

Auch der diesjährige Kunstkalender wurde von Mitgliedern des Künstlerhaus 188 e.V. konzipiert und umgesetzt.

13 Künstler:innen
…gebündelt in einem Kalender.
Ein Kunstgenuss für jeden Geschmack!
Kunst aus Halle!
Verliebt in Halle!

 

 

 

 


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KÜNSTLER[H]AUSTAUSCH

»Diktionen und Substrate Druckgrafische Positionen des »Künstlerhaus 188 e.V.« Halle«

Druckkunstausstellung anlässlich des am 15. März stattfindenden »Tag der Druckkunst« mit Künstler:innen aus Halle – in der Partnerstadt Karlsruhe(e).

Halle und Karlsruhe feiern im Jahr 2022 ihre 35-jährige Städtepartnerschaft.

Wie lassen sich traditionelle Techniken in zeitgenössische Äußerungen überführen? Mit dem Künstlerhaus 188 e.V. aus Halle sind in den Räumen des Künstlerhaus Karlsruhe starke Positionen zu Gast, die teilweise verloren geglaubtes Handwerk glühend lebendig halten.

Sie behaupten künstlerische Äußerungen, die von den spezifischen Eigenheiten des jeweiligen druckgrafischen Verfahrens getragen werden, sie erweitern das Verständnis von Druckgrafik in seiner formalen Eigenständigkeit.

Die Künstler:innen aus Halle arbeiten fokussiert in den mannigfaltigen Möglichkeiten der Druckgrafik, so dass in der Schau ein individuelles Kompendium nahezu aller möglichen Techniken ansichtig wird: Hoch-, Tief-, Flach- und Durchdrucktechniken sind ebenso vertreten wie die Chimären Frottage oder Monotypie.

Beteiligte Vereinsmitglieder
Nora Mona Bach | Franca Bartholomäi | Oliver Bekiersz | Steffen Christophel | Sarah Deibele | Ondine Frochaux | Tobias Gellscheid | Linda Grüneberg | Sebastian Harwardt | Philipp Haucke | Ilko Koestler | Rita Lass | Sara Möbius | Dirk Neumann | Franz Rentsch | Torsten Enzio Richter | Iris Trostel Santander | Bianca Strauch | Marianne Thurm | Uwe Wolfradt

Ausstellungsort
BBK im Künstlerhaus
Am Künstlerhaus 47
76131 Karlsruhe
www.bbk-karlsruhe.de

            


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MEINE MASKE Projektwoche mit Förderschülern der Astrid-Lindgren Schule

In einer Zeit zunehmender Digitalisierung des gesamten Lebensumfeldes und der damit einhergehenden Entfremdung, in der der Mensch Gefahr läuft, den Kontakt mit sich selbst und zum Mitmenschen zu verlieren, wollen wir uns gemeinsam mit Schüler:innen der Astrid-Lindgren-Förderschule spielerisch mit dem Thema ‚Meine Maske‘ befassen.

Spielen ist ein grundsätzlicher Wesenszug menschlichen Verhaltens. Vermutlich haben sich unsere kulturellen Systeme ursprünglich aus spielerischen Verhaltensweisen entwickelt und sich über Ritualisierungen im Laufe der Zeit institutionell verfestigt. Spielregeln sind älter als alle Gesetze der Welt, schreibt Peter Bamm.

“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen)

Alle Sinne werden gebraucht, Phantasie, Kreativität, ZusammenSPIEL des Kopfes mit der Hand ist notwendig, wenn im malerisch/graphischen Bereich unterschiedliche Techniken, wie Zeichnung, Radierung, das Malen mit Aquarell- oder Temperafarben ausprobiert werden. Oder wenn im plastischen Bereich der bildsame Ton zwischen den Händen Gestalt annehmen soll. Bei der Umsetzung ins keramische Material und ins Dreidimensionale gibt es spezielle handwerkliche Probleme und Berührungsängste. Um den Einstieg zu erleichtern, wird analog zur Arbeit auf Papier zuerst mit einem Tuschkasten eine weiße Keramikfliese bemalt. Dieser, mit speziellen Keramikfarben gemalte Entwurf, wird dann in Ton nach gebaut und hier zeigt sich immer wieder, wie faszinierend dieses spielerische Tun in Selbstvergessenheit und außerhalb des sonst üblichen Schulalltags für die Schüler:innen sein kann.

Die Projektwoche wird seit nunmehr über zehn Jahren durch den Verein organisiert und im Künstlerhaus 188 umgesetzt.

Dokumentationen
„MEIN FREMDER FREUND“
„MEINE MASKE“

 

 


 

‚Art makes life bearable. It isn’t a luxury.
Like our capacity for understanding,
and our experience of love,
it is a vitally important part of life.‘
Gillian Peterson Krag

‚Kunst macht das Leben erträglich. Sie ist kein Luxus,
sie ist ebenso wie unsere Fähigkeit zu Verstehen
und unsere Erfahrung der Liebe
ein lebenswichtiger Teil des Lebens.‘
Gillian Peterson Krag

 

Musik Hannes Scheffler
Video Julius Eifrig


Kontakt

Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)

Zentrale 0345 23117 0
Fax 0345 23117 16

Marina Hoffmann
0345 23117 13
kontakt@kuenstlerhaus188.de

Anne Holderied
0345 23117 15
holderied@kuenstlerhaus188.de

Vorstand
Vorsitzender Dr. Jürgen Weißbach
1. stellv. Vorsitzende Nora Mona Bach
2. stellv. Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Uwe Wolfradt
Beisitzerinnen und Beisitzer Sarah Deibele, Anna Helm, Dirk Neumann, Susann Reinhardt-Pagel und Cornelia Weihe

 


Traditionelle künstlerische Drucktechniken werden in Deutschland und Europa heute vor allem von bildenden Künstler/innen gepflegt. Von den 60.000 bei der Künstlersozialkasse gemeldeten Künstlern/innen in Deutschland waren auf Basis einer Umfrage des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) im Jahr 2014 rund 20.000 druckgrafisch tätig. […]
Gedruckte Text- und Bildmedien sind seit mehr als 500 Jahren Teil der europäischen Kultur und Wissensgesellschaft. In Deutschland stehen Johannes Gutenberg und Albrecht Dürer stellvertretend für die Anfänge dieser Innovation. Gutenbergs Entwicklung der beweglichen Letter um 1450 begründete den Hochdruck und führte dazu, dass Wissen nun von Einzelnen an viele Menschen weitergegeben werden konnte. Seit 1500 bis Ende des 18. Jahrhunderts waren der Kupfertiefdruck und der Hochdruck die einzigen Medien für bildliche Darstellungen. Ab 1800 kamen der Steindruck und ab 1850 der Lichtdruck als neue Flachdruckverfahren hinzu, mit denen auch mehrfarbige Reproduktionen möglich wurden. Um 1900 kam das Durchdruckverfahren des Siebdrucks mit seitenrichtiger Vorlage auf. Alle anderen Verfahren basieren auf einer manuell hergestellten, seitenverkehrten Druckvorlage. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte unter Beibehaltung der Grundprinzipien der Übergang von der Handwerkstechnik zum industriellen Druck. Die Handpressen wurden von den Druckmaschinen verdrängt. Die Künstlergruppe „Die Brücke“ um 1910 oder die Collagenkunst des „Dada“ um 1920 sind zweifellos Höhepunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit Drucktechniken. Damit konnte erstmals eine Demokratisierung der Kunst einsetzen, denn durch die Auflagen sank der Preis und der Kundenkreis für Kunst wurde größer. Mit der Einführung des Offsetdrucks und des Fotosatzes in den 1960er Jahren sowie der Umstellung von der manuellen auf die computerbasierte Herstellung von Druckvorlagen in den 1990er Jahren kam es zu einer endgültigen Trennung zwischen manuell-künstlerischen und rein industriell gefertigten Drucksachen.“

Deutsche UNESCO-Kommission

 

Steindruck-Schnellpresse

Geschichte der Steindruck-Schnellpresse des Künstlerhaus 188

1890 – 1904
Die Herstellung der Steindruck-Schnellpresse ist in diesen Zeitraum einzuordnen. Sie wurde von der Maschinenfabrik Schmiers, Werner & Stein Leipzig gebaut. Als Beleg dient ein in Privatbesitz befindliches Maschinenschild mit der Maschinen-Nr. 1626 sowie eine schriftliche Bestätigung über einen Reparaturauftrag der Familie Koenig & Bauer (Vertragswerkstatt Leipzig).
Nach ihrer Fertigstellung wurde sie von der Druckerei C. Anton Tappen in Hohenstein/Sachsen gekauft.

1906
Kurz darauf erfolgte die Druckereiverlegungen von Hohnstein nach Ernstthal/Sachsen. Die Steindruck-Schnellpresse wurde mit umgesetzt.

1911 – 1961
In diesem Zeitraum war die Maschine im Besitz von zwei Generationen der Familie Fretschneuer-Wulke, die als Nachfolger die Druckerei C. Anton Tappen weiterführten. Die Steindruck-Schnellpresse war bis 1961 im Druckeinsatz.

1986
Ein viertel Jahrhundert später wurde die Maschine nach Halle an ihren heutigen Standort im 188 aufgebaut, um sie zukünftig für den künstlerischen Steindruck einzusetzen.

1985 – 1993
Im Jahr 1985 wurde die Weingärtenschule nicht mehr als Schule benötigt und vom Rat des Bezirkes als Zentrum für bildende Kunst zur Verfügung gestellt und mit einer Vielzahl von Werkstätten ausgestattet.

Seit 1994
Anfang 1994 wurde das Betreiben des Künstlerhaus 188 an den Trägerverein Künstlerhaus 188 e.V. übertragen, welcher durch Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V. sowie Kunst und Form e.V. gegründet wurde.

1996 – 1998
Im Rahmen des Projektes „Stein-Zeit-Zeichen“ nahm Frank Hiller (Drucker) technische Verbesserungen vor.

2015 – 2017
Sara Möbius (Grafikern) überarbeitet die Grundstruktur der Druckwerkstätten und erweitert die Ausstattung der Radierwerkstatt u.a. um eine weitere Presse, zusätzliche Arbeitsstationen und Zeichenschränke.
Eine Spende der Saalesparkasse unterstützt das Vorhaben.

2019
Olaf Grüner und Hans-Rainer Otto Rausch bringen die alte Steindruckpresse – liebevoll „Oma“ genannt – mit ehrenamtlichem Einsatz und Unterstützung anderer wieder in Gang.

gesetzte Ziele
Das Künstlerhaus 188 träumt davon, dass seine Druckwerkstätten von Grafikern, Künstlern und Interessierten genutzt werden können – sei es für die Umsetzung eigener Ideen, das Erlernen und Erleben der Techniken oder die Beauftragung einer Druckumsetzung. Unsere Absicht ist es, die Kunst-Schätze der Region Halle (Saale) in ihrem Tun und in ihrer Sichtbarkeit zu bestärken.


Hallesche Erklärungen der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt.

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus eines der größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. Kunst wurde als „entartet“ diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende. Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, die urbanen und ländlichen Orte der Kultur als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. In einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n! Der Boden, auf dem wir gemeinsam stehen, ist das Grundgesetz. Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne und ins Programm eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. In unserem Bundesland Sachsen-Anhalt arbeiten zahlreiche rechtsradikale und rechtsextreme Kräfte Hand in Hand und versuchen mit Macht, unsere demokratische weltoffene Gesellschaft abzuschaffen. Dem stellen wir uns entgegen. Wir als Unterzeichnende der halleschen Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung.

Es geht um uns Alle.
Daher: Kultur für Demokratie. Die Kunst bleibt frei!

weitere Informationen


Förderer u.a.

Stadt Halle (Saale)
Saalesparkasse und Stiftung der Saalesparkasse
Land Sachsen-Anhalt
Dr. Petra Sitte
Druck-Zuck GmbH

 


Spenden

Für größere und kleinere Anschaffungen wie z.B. ein funktionstüchtiger Brennofen für die Keramik, Holzmaterial für Regale in der Lithografie, Hammer und Beitel, Stapeltrockner für die Schulprojekte, eine zeitgemäße Telefonanlage.

Saalesparkasse
Künstlerhaus 188 e.V.

IBAN DE51 8005 3762 0388 7793 91       BIC NOLADE21HAL

 


Mieter

Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V.
Vorsitzender Michael Spyra

Hallescher Kunstverein e.V.
Vorsitzender Lutz Grumbach

schillerBühne halle e.V.
Vorsitzende Heidrun von Strauch

Singschule Halle (Saale) e.V.
Vorsitzende Anna Ullrich

Nora Mona Bach

Milly Aßmann

Claudia Baugut

Gabi Berger

Walter Böhm

Georg Böttcher

Christiane Budig

Steffen Christophel

Sarah Deibele

Ingrid Domke

Uwe Duday

Annett Fritzsche

Ondine Frochaux

Christoph Jann

Marcus Jacobi

Brudloff

Philipp Liehr

Hans-Joachim Naumann

Dirk Neumann

Matthias Ritzmann

Birgit Schatz

Hannes Scheffler

Thomas Schindler

Prof. Gerhard Schwarz

Jan Thomas

Marianne Thurm

Marco Warmuth

Cornelia Weihe

Uwe Wolfradt


Verein

Vorsitzender Dr. Jürgen Weißbach
1. stellvertretende Vorsitzende Nora Mona Bach
2. stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Uwe Wolfradt
Beisitzerinnen und Beisitzer Sarah Deibele, Anna Helm, Dirk Neumann, Susann Reinhardt-Pagel, Cornelia Weihe
Satzung
Beitrittserklärung
Vereinsregister VR – 21104


Haftungsausschluss

geschlechtsneutrale Formulierung

Zur Frage geschlechtsneutraler Formulierungen auf unserer Internetseite verweisen wir auf den Artikel  „An Eides statt“ von Dr. Renate Luckner-Bien in „Die Burg Giebichenstein in Halle, alphabetisch geordnet. Eine Hochschulenzyklopädie“, Halle 2015, S. 32 f.
„Die Autorinnen und Autoren dieses Buches versichern ihren Leserinnen und Lesern, dass ihnen die Gleichstellung von Männern und Frauen grundsätzlich ein vordringliches Anliegen ist, und sie aus diesem Grunde eine sprachlich geschlechtsneutrale Darstellung präferieren. Die Redaktion hat die damit verbundene Frage beiseitegelassen, ob sprachliche Formulierungen an der tatsächlichen Ungleichstellung etwas zu ändern vermögen, und sich, nach intensivem Studium aktueller Erkenntnisse der Gender Studies, in langen Redaktionssitzungen für die Verwendung des generischen Maskulinums – Ausnahmen bestätigen die Regel – entschieden. Die Verwendung des großen Binnen-I (StudentInnen) und Schrägstrichs (Studentin/Student resp. Student/-in), von Klammern (Student(inn)en), Unterstrichen (Student_in), Sternchen (Student*in) oder Großbuchstaben (StudentIN) sind allesamt gut geeignet, erst die Grafikerin/den Grafiker und dann die Leserin/den Leser in Verzweiflung zu stürzen. […]“

1. Inhalt des Onlineangebotes

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Impressum

Vorsitzender Dr. Jürgen Weißbach
Vereinsregister VR – 21104
Amtsgericht Halle-Saalkreis
Steuer-Nummer 110/142/46284
Finanzamt Halle-Nord

 


* Personen- und Funktionsbezeichnungen in diesem Dokument gelten jeweils für Personen männlichen, weiblichen und diversen Geschlechts sowie für Personen ohne Geschlechtsangabe.