ABSAGE BENEFIZAUKTION

und „Langer Abend der Galerien“

Aufgrund der wegen Corona unsicheren hygienischen Lage sagt der Künstlerhaus 188 e.V. am Böllberger Weg in Halle – für den 27. November 2021 – die Benefizauktion und die Teilnahme am Langen Abend der Galerien ab.

Bitte unterstützen Sie – auch ohne diese Veranstaltung – den Verein zur Förderung der Palliativmedizin am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara e.V. und die lokale Kunstszene.

Die Versteigerung wird spätestens am 18. Juni 2022 – zum Sommerfest nachgeholt.

Zudem werden alle aktuellen Ausstellungen geschlossen.

Pressemitteilung, 25. November 2021, Künstlerhaus 188 e.V.

 


Ein Haus und seine Künstler:innen VI

7. bis 28. November 2021

Ein Haus und seine Künstler:innen VI
Dirk Neumann |  Jan Thomas | Philipp Liehr mit Jessica Strixner | Marcus Jacobi | Cornelia Weihe | Marco Warmuth | Nora Mona Bach | Christiane Budig | Claudia ­Baugut | Uwe Wolfradt | Ondine Frochaux | Steffen ­Christophel |  Sarah Deibele | Torsten Richter | Hannes Scheffler | Mal- und Zeichen­­werk­statt Gerhard Schwarz | Hallescher Kunstverein e.V. | schillerBühne halle e.V. | Musik-Etage gUG | Gestalter:in im Handwerk | Singschule Halle (Saale) e.V. | Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V.

Kunstkalender 2022
Er präsentiert die dem Künstlerhaus 188 eigene Vielfalt von Handschriften, Sujets, Techniken und Materialien. Das Titelblatt zeigt eine Collage aus zwei Arbeiten von Nora Mona Bach. Mittels einer Spende kann der Kalender sowohl in der Ausstellung als auch beim Verein erworben werden.
Marco Warmuth | Ondine Frochaux | Hannes Scheffler | Suska Tyralla | Marianne Thurm | Jürgen Hoppe | Renée Reichenbach | Bianca Strauch | Ilko Köstler | Franca Bartholomäi | Sarah Deibele | Oliver Bekiersz | Silke Lipsch | Uwe Wolfradt und Moritz Waitschies

Meine Maske
Ausstellung der entstandenen Kunstwerke aus einem Kunstprojekt im 188 mit Schüler:innen der Förderschule für Geistigbehinderte Astrid Lindgren Zeichnungen, Monotypien, Malerei, Keramik
Leitung Kunstprojekt Dirk Neumann und Renée Reichenbach
Projektdokumentation Sarah Deibele

Exponate der Benefizauktion
>>>> SIEHE EIN STÜCK WEITER UNTEN >>>>

Langer Abend der Galerien am 27. November 29021
Ausstellungen zum Langen Abend der Galerien bis 22 Uhr geöffnet.
Führung 20 Uhr durch Dr. Kristina Bake, Kunsthistorikerin

Für alle Ausstellungen gilt 3G.

Öffnungszeiten jeweils Mittwoch — Sonntag 10—18 Uhr

 

BENEFIZAUKTION

27. November 2021 um 14 Uhr

zu Gunsten des Verein zur Förderung der Palliativmedizin am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara e.V.

Wir laden Sie herzlich ein!

Für die Benefizauktion stellen Kunstschaffende aus der Region Halle ihre Werke zur Verfügung:
Torsten Illner | Hermann Grüneberg | Rita Lass | Johannes Nagel | Jessi Strixner | Tobias Gellscheid | Steffen Christophel | Sebastian Herzau | Sebastian Gerstengarbe | Astrid-Lindgren-Schule | Friederike von Hellermann | Thomas Rug | Marcus Jacobi | Marianne Thurm | Hanna Sass | Linda Grüneberg | Oliver Bekiersz | Robert Deutsch | Nora Mona Bach | Suska Tyralla | Marco Warmuth

Auktionatoren Nora Mona Bach und Sebastian Herzau
OrganisatoKünstlerhaus 188 e.V.
Ansprechperson Anne Holderied auktion@kuenstlerhaus188.de

 

>>>>> Gesamtübersicht als PDF

 


RÜCKBLICK

Gemeinschaftsstand der Arbeitsgemeinschaft der Gestaltungsakademien – Gestalter:in im Handwerk

Grassimesse vom 29. bis 31. Oktober 2021

Der Gemeinschaftsstand der Akademien für Gestaltung präsentiert Projekte und Abschlussarbeiten der Standorte Aachen, Halle (Saale), München, Münster und Rohr-Kloster. Eine besondere Qualität der staatlich anerkannten Fortbildung Gestalter:in im Handwerk ist das gewerkeübergreifende Lernen – gemeinsam und voneinander. Der ganzheitliche Lehransatz vereint Aspekte verschiedenster Wissensgebiete und Gestaltungsbereiche mit dem Ziel einer Synergie aus Gestaltungskompetenz und Handwerk.

www.gestaltung-im-handwerk.info

 

vor Ort vertretene Akademien

Akademien für Gestaltung und Design Handwerkskammer für München und Oberbayern
Leiterin Barbara Schmidt

Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Münster
Leiter Manfred Heilemann

Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg der Handwerkskammer Aachen
Leiterin Dr. Petronella Prottung

Künstlerhaus 188 e.V.
Leiterin Anne Holderied

Werkakademie Rohr-Kloster der Handwerkskammer Südthüringen
Leiter Torsten Lindemann

 

Aussteller:innen

Jannik Arnold Schreiner, Gestalter im Handwerk, Designer (HWK)

Konrad von Bruchhausen Tischlermeister, Gestalter im Handwerk, Designer (HWK)

Dominik Bruns Tischler, Gestalter im Handwerk, Designer (HWK)

Marvin Cowles Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik, angehender Designer im Handwerk

Fee Guber Tischlerin, Gestalterin im Handwerk

Florian Heiber Tischler, Gestalter im Handwerk, Designer (HWK)

Nikolaus Hößle Metallgestalter, Gestalter im Handwerk

Myriam Jenschke Sattlerin, Gestalterin im Handwerk, Designerin (HWK)

Maximilian Lötzer Tischler, Gestalter im Handwerk, Designer (HWK)

Valentin Philipp Tischler, Gestalter im Handwerk, Designer (HWK)

Louisa Reinker Tischlerin, Gestalterin im Handwerk, Designerin (HWK)

Louis Rösner Schreiner, Gestalter im Handwerk

Kerstin Sporck Holzbildhauerin, Gestalterin im Handwerk

Gabriel Tarmassi Gestalter im Handwerk

Suska Tyralla Gestalterin im Handwerk

Elena Vogel Textiltechnikerin, Gestalterin im Handwerk

Maria van Vügt Raumausstatterin, Gestalterin im Handwerk

Holger Zimmermann Gestalter im Handwerk

 

Standgestaltung Dirk Neumann und Anne Holderied

Standaufbau Dirk Neumann, Torsten Richter und Anne Holderied

 


SPENDENAUFRUF

Projektwoche mit Förderschülern der Astrid-Lindgren Schule

In einer Zeit zunehmender Digitalisierung des gesamten Lebensumfeldes und der damit einhergehenden Entfremdung, in der der Mensch Gefahr läuft, den Kontakt mit sich selbst und zum Mitmenschen zu verlieren, wollen wir uns gemeinsam mit Schüler:innen der Astrid-Lindgren-Förderschule spielerisch mit dem Thema ‚Meine Maske‘ befassen.

Spielen ist ein grundsätzlicher Wesenszug menschlichen Verhaltens. Vermutlich haben sich unsere kulturellen Systeme ursprünglich aus spielerischen Verhaltensweisen entwickelt und sich über Ritualisierungen im Laufe der Zeit institutionell verfestigt. Spielregeln sind älter als alle Gesetze der Welt, schreibt Peter Bamm.

“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen)

Alle Sinne werden gebraucht, Phantasie, Kreativität, ZusammenSPIEL des Kopfes mit der Hand ist notwendig, wenn im malerisch/graphischen Bereich unterschiedliche Techniken, wie Zeichnung, Radierung, das Malen mit Aquarell- oder Temperafarben ausprobiert werden. Oder wenn im plastischen Bereich der bildsame Ton zwischen den Händen Gestalt annehmen soll. Bei der Umsetzung ins keramische Material und ins Dreidimensionale gibt es spezielle handwerkliche Probleme und Berührungsängste. Um den Einstieg zu erleichtern, wird analog zur Arbeit auf Papier zuerst mit einem Tuschkasten eine weiße Keramikfliese bemalt. Dieser, mit speziellen Keramikfarben gemalte Entwurf, wird dann in Ton nach gebaut und hier zeigt sich immer wieder, wie faszinierend dieses spielerische Tun in Selbstvergessenheit und außerhalb des sonst üblichen Schulalltags für die Schüler:innen sein kann.

Die Projektwoche wird seit nunmehr über zehn Jahren durch den Verein organisiert und im Künstlerhaus 188 umgesetzt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Vorhaben mit einer Spende unterstützen.

Dokumentationen
„MEIN FREMDER FREUND“
„MEINE MASKE“

 

SPENDENAUFRUF
Empfänger: Künstlerhaus 188 e.V.
Stichwort: Kinderprojekt
Bankverbindung: Saalesparkasse
IBAN: DE51 8005 3762 0388 7793 91
BIC: NOLADE21HAL

 

 


 

‚Art makes life bearable. It isn’t a luxury.
Like our capacity for understanding,
and our experience of love,
it is a vitally important part of life.‘
Gillian Peterson Krag

‚Kunst macht das Leben erträglich. Sie ist kein Luxus,
sie ist ebenso wie unsere Fähigkeit zu Verstehen
und unsere Erfahrung der Liebe
ein lebenswichtiger Teil des Lebens.‘
Gillian Peterson Krag

 

 

Musik Hannes Scheffler
Video Julius Eifrig


Kontakt

Künstlerhaus 188 e.V.
Böllberger Weg 188
06110 Halle (Saale)

Zentrale 0345 23117 0
Fax 0345 23117 16

Marina Hoffmann
0345 23117 13
kontakt@kuenstlerhaus188.de

Anne Holderied
0345 23117 15
holderied@kuenstlerhaus188.de

Vorstand
Vorsitzender Dr. Jürgen Weißbach
1. stellv. Vorsitzende Nora Mona Bach
2. stellv. Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Uwe Wolfradt
Beisitzerinnen und Beisitzer Sarah Deibele, Anna Helm, Dirk Neumann, Susann Reinhardt-Pagel und Cornelia Weihe

 


FORTSETZUNG Freies Kursprogramm

Wer sich gestalterisch erproben, weiterbilden oder betätigen möchte, findet im Künstlerhaus 188 alles, was das Herz höherschlagen lässt. Ob Zeichenkurse, Buchbinden, Plastisches Gestalten oder Drucktechniken — die Kurse richten sich an alle — ganz egal ob jung oder alt, Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Wir freuen uns auf ganz unterschiedliche Kursteilnehmer:innen und haben es uns zum Grundsatz gemacht, jeden individuell zu begleiten. Kontaktieren Sie uns bei Fragen! Die Kurse stehen allen Interessierten offen!

>>>> Für die Weiterleitung zum Kursprogramm bitte HIER KLICKEN

 


Kunstkalender 2022

Druckfrisch eingetroffen! Der diesjährige Kunstkalender des Künstlerhaus 188 e.V. kann ab sofort gegen eine Spende erworben werden. Auch der diesjährige Kunstkalender wurde von Mitgliedern konzipiert und umgesetzt.

 

 

 

 


Weiterbildung ‚Gestalter:in im Handwerk‘

Sich in Dingen und Materialien ausprobieren, die persönliche Wahrnehmung verfeinern, Herangehensweisen anderer kennenlernen, sich austauschen, Wissen vernetzen, Raum für Ideen bekommen – unabhängig von Kundenwünschen und Aufträgen. Neues aneignen, Bekanntes bereichern – wirtschaftlich und persönlich.

Die Meister-Plus-Ausbildung ‚Gestalter im Handwerk‘ steht allen gestaltungs­interessierten Handwerker:innen offen. Eine wesentliche Bereicherung des Unterrichts ist hierbei die Teilnahme unterschiedlicher Gewerke in einer Gruppe. Man beschäftigt sich mit Aufgabenfeldern außerhalb seines Gewerks, lernt unterschiedliche Herangehensweisen und Denkstrukturen kennen und erhält dadurch einen neuen Blick auf seine eigene Arbeit.

 


Traditionelle künstlerische Drucktechniken werden in Deutschland und Europa heute vor allem von bildenden Künstler/innen gepflegt. Von den 60.000 bei der Künstlersozialkasse gemeldeten Künstlern/innen in Deutschland waren auf Basis einer Umfrage des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) im Jahr 2014 rund 20.000 druckgrafisch tätig. […]
Gedruckte Text- und Bildmedien sind seit mehr als 500 Jahren Teil der europäischen Kultur und Wissensgesellschaft. In Deutschland stehen Johannes Gutenberg und Albrecht Dürer stellvertretend für die Anfänge dieser Innovation. Gutenbergs Entwicklung der beweglichen Letter um 1450 begründete den Hochdruck und führte dazu, dass Wissen nun von Einzelnen an viele Menschen weitergegeben werden konnte. Seit 1500 bis Ende des 18. Jahrhunderts waren der Kupfertiefdruck und der Hochdruck die einzigen Medien für bildliche Darstellungen. Ab 1800 kamen der Steindruck und ab 1850 der Lichtdruck als neue Flachdruckverfahren hinzu, mit denen auch mehrfarbige Reproduktionen möglich wurden. Um 1900 kam das Durchdruckverfahren des Siebdrucks mit seitenrichtiger Vorlage auf. Alle anderen Verfahren basieren auf einer manuell hergestellten, seitenverkehrten Druckvorlage. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte unter Beibehaltung der Grundprinzipien der Übergang von der Handwerkstechnik zum industriellen Druck. Die Handpressen wurden von den Druckmaschinen verdrängt. Die Künstlergruppe „Die Brücke“ um 1910 oder die Collagenkunst des „Dada“ um 1920 sind zweifellos Höhepunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit Drucktechniken. Damit konnte erstmals eine Demokratisierung der Kunst einsetzen, denn durch die Auflagen sank der Preis und der Kundenkreis für Kunst wurde größer. Mit der Einführung des Offsetdrucks und des Fotosatzes in den 1960er Jahren sowie der Umstellung von der manuellen auf die computerbasierte Herstellung von Druckvorlagen in den 1990er Jahren kam es zu einer endgültigen Trennung zwischen manuell-künstlerischen und rein industriell gefertigten Drucksachen.“

Deutsche UNESCO-Kommission

 

Steindruck-Schnellpresse

Geschichte der Steindruck-Schnellpresse des Künstlerhaus 188

1890 – 1904
Die Herstellung der Steindruck-Schnellpresse ist in diesen Zeitraum einzuordnen. Sie wurde von der Maschinenfabrik Schmiers, Werner & Stein Leipzig gebaut. Als Beleg dient ein in Privatbesitz befindliches Maschinenschild mit der Maschinen-Nr. 1626 sowie eine schriftliche Bestätigung über einen Reparaturauftrag der Familie Koenig & Bauer (Vertragswerkstatt Leipzig).
Nach ihrer Fertigstellung wurde sie von der Druckerei C. Anton Tappen in Hohenstein/Sachsen gekauft.

1906
Kurz darauf erfolgte die Druckereiverlegungen von Hohnstein nach Ernstthal/Sachsen. Die Steindruck-Schnellpresse wurde mit umgesetzt.

1911 – 1961
In diesem Zeitraum war die Maschine im Besitz von zwei Generationen der Familie Fretschneuer-Wulke, die als Nachfolger die Druckerei C. Anton Tappen weiterführten. Die Steindruck-Schnellpresse war bis 1961 im Druckeinsatz.

1986
Ein viertel Jahrhundert später wurde die Maschine nach Halle an ihren heutigen Standort im 188 aufgebaut, um sie zukünftig für den künstlerischen Steindruck einzusetzen.

1985 – 1993
Im Jahr 1985 wurde die Weingärtenschule nicht mehr als Schule benötigt und vom Rat des Bezirkes als Zentrum für bildende Kunst zur Verfügung gestellt und mit einer Vielzahl von Werkstätten ausgestattet.

Seit 1994
Anfang 1994 wurde das Betreiben des Künstlerhaus 188 an den Trägerverein Künstlerhaus 188 e.V. übertragen, welcher durch Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V. sowie Kunst und Form e.V. gegründet wurde.

1996 – 1998
Im Rahmen des Projektes „Stein-Zeit-Zeichen“ nahm Frank Hiller (Drucker) technische Verbesserungen vor.

2015 – 2017
Sara Möbius (Grafikern) überarbeitet die Grundstruktur der Druckwerkstätten und erweitert die Ausstattung der Radierwerkstatt u.a. um eine weitere Presse, zusätzliche Arbeitsstationen und Zeichenschränke.
Eine Spende der Saalesparkasse unterstützt das Vorhaben.

2019
Olaf Grüner und Hans-Rainer Otto Rausch bringen die alte Steindruckpresse – liebevoll „Oma“ genannt – mit ehrenamtlichem Einsatz und Unterstützung anderer wieder in Gang.

gesetzte Ziele
Das Künstlerhaus 188 träumt davon, dass seine Druckwerkstätten von Grafikern, Künstlern und Interessierten genutzt werden können – sei es für die Umsetzung eigener Ideen, das Erlernen und Erleben der Techniken oder die Beauftragung einer Druckumsetzung. Unsere Absicht ist es, die Kunst-Schätze der Region Halle (Saale) in ihrem Tun und in ihrer Sichtbarkeit zu bestärken.


Hallesche Erklärungen der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt.

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus eines der größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. Kunst wurde als „entartet“ diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende. Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, die urbanen und ländlichen Orte der Kultur als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. In einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n! Der Boden, auf dem wir gemeinsam stehen, ist das Grundgesetz. Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne und ins Programm eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. In unserem Bundesland Sachsen-Anhalt arbeiten zahlreiche rechtsradikale und rechtsextreme Kräfte Hand in Hand und versuchen mit Macht, unsere demokratische weltoffene Gesellschaft abzuschaffen. Dem stellen wir uns entgegen. Wir als Unterzeichnende der halleschen Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung.

Es geht um uns Alle.
Daher: Kultur für Demokratie. Die Kunst bleibt frei!

weitere Informationen


Förderer u.a.

Stadt Halle (Saale)
Saalesparkasse und Stiftung der Saalesparkasse
Land Sachsen-Anhalt
Dr. Petra Sitte
Druck-Zuck GmbH

 


Spenden

Für größere und kleinere Anschaffungen wie z.B. ein funktionstüchtiger Brennofen für die Keramik, Holzmaterial für Regale in der Lithografie, Hammer und Beitel, Stapeltrockner für die Schulprojekte, eine zeitgemäße Telefonanlage.

Saalesparkasse
Künstlerhaus 188 e.V.

IBAN DE51 8005 3762 0388 7793 91       BIC NOLADE21HAL

 


Mieter

Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V.
Vorsitzender Michael Spyra

Hallescher Kunstverein e.V.
Vorsitzender Lutz Grumbach

hallesche Urania e.V.
Geschäftsführer Andreas Krack

Musik-Etage gUG
Leiterin Christiane Noll

schillerBühne halle e.V.
Vorsitzende Heidrun von Strauch

Singschule Halle (Saale) e.V.
Vorsitzende Anna Ullrich

Nora Mona Bach

Milly Aßmann

Claudia Baugut

Gabi Berger

Walter Böhm

Georg Böttcher

Christiane Budig

Steffen Christophel

Sarah Deibele

Ingrid Domke

Uwe Duday

Annett Fritzsche

Ondine Frochaux

Christoph Jann

Marcus Jacobi

Brudloff

Philipp Liehr

Hans-Joachim Naumann

Dirk Neumann

Matthias Ritzmann

Birgit Schatz

Hannes Scheffler

Thomas Schindler

Prof. Gerhard Schwarz

Jan Thomas

Marco Warmuth

Cornelia Weihe

Uwe Wolfradt


Verein

Vorsitzender Dr. Jürgen Weißbach
1. stellvertretende Vorsitzende Nora Mona Bach
2. stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Uwe Wolfradt
Beisitzerinnen und Beisitzer Sarah Deibele, Anna Helm, Dirk Neumann, Susann Reinhardt-Pagel, Cornelia Weihe
Satzung
Beitrittserklärung
Vereinsregister VR – 21104


Haftungsausschluss

geschlechtsneutrale Formulierung

Zur Frage geschlechtsneutraler Formulierungen auf unserer Internetseite verweisen wir auf den Artikel  „An Eides statt“ von Dr. Renate Luckner-Bien in „Die Burg Giebichenstein in Halle, alphabetisch geordnet. Eine Hochschulenzyklopädie“, Halle 2015, S. 32 f.
„Die Autorinnen und Autoren dieses Buches versichern ihren Leserinnen und Lesern, dass ihnen die Gleichstellung von Männern und Frauen grundsätzlich ein vordringliches Anliegen ist, und sie aus diesem Grunde eine sprachlich geschlechtsneutrale Darstellung präferieren. Die Redaktion hat die damit verbundene Frage beiseitegelassen, ob sprachliche Formulierungen an der tatsächlichen Ungleichstellung etwas zu ändern vermögen, und sich, nach intensivem Studium aktueller Erkenntnisse der Gender Studies, in langen Redaktionssitzungen für die Verwendung des generischen Maskulinums – Ausnahmen bestätigen die Regel – entschieden. Die Verwendung des großen Binnen-I (StudentInnen) und Schrägstrichs (Studentin/Student resp. Student/-in), von Klammern (Student(inn)en), Unterstrichen (Student_in), Sternchen (Student*in) oder Großbuchstaben (StudentIN) sind allesamt gut geeignet, erst die Grafikerin/den Grafiker und dann die Leserin/den Leser in Verzweiflung zu stürzen. […]“

1. Inhalt des Onlineangebotes

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Impressum

Vorsitzender Dr. Jürgen Weißbach
Vereinsregister VR – 21104
Amtsgericht Halle-Saalkreis
Steuer-Nummer 110/142/46284
Finanzamt Halle-Nord

 


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